Archiv für die 'Technik' Kategorie

NETZkultur arbeitet mit der Version 2.10.0

Seit knapp 10 Wochen arbeitet NETZkultur nun bereits vollständig mit der neuen infra-struktur Version 2.10.0. Die ersten Praxistests sind damit erfolgreich gelaufen. Im nächsten Schritt werden noch kleine Änderungen vorgenommen, so dass ab März die ersten neuen Kunden und Partner mit der 2.10.0 starten können.

Aktuell bearbeiten wir noch folgende Punkte mit Hochdruck die für das erste Release mit entscheidend sind:

  • Mailoriginale und Mailanhänge sollen aus der Datenbank ins Filesystem (GlusterFS) extrahiert werden
  • Neue Datenbankserver mit schnellen SSD Festplatten

Sobald diese beiden Punkte, in etwa vier Wochen, erledigt sind, kann es mit den ersten Livebetrieben der 2.10.0 als Onlineversion losgehen.

Die Updates der bestehenden Instanzen wird dann im Anschluß an den Livetest Schritt für Schritt durchgeführt. Hierzu werden wir ab März die ersten Termine koordinieren. Die Updates sind gekoppelt an eine Updateschulung in Lippstadt. Diese Updates werden zuerst mit Partnern und anschließend mit Endkundeninstallationen durchgeführt.

Der Updatezyklus wird, aufgrund der vielen hundert Installationen, sicherlich das gesamte Jahr 2012 in Anspruch nehmen. Durch unsere Strategie der schrittweisen Umstellung wird der Vorgang ohne Beeinträchtigungen der Nutzer umzusetzen sein. Wir bitten an dieser Stelle also auch um etwas Geduld.

Zukunft von infra-struktur mobile

Wir haben vor Jahren entschieden, keine nativen Applikationen für den Mobilbereich mit Smartphones zu entwickeln, sondern haben auf die weiteren Entwicklungen des mobilen Internets gesetzt. Das dies die richtige Strategie war, zeigt sich immer deutlicher.

Aber was bedeutet das für die Zukunft?

Natürlich möchten wir auch weiterhin die wichtigsten Systeme am Markt unterstützen. Nach aktuellen Veröffentlichungen sieht es im Markt folgendermaßen aus:

Quelle: http://www.nk.ag/url/002v

Betrachtet man nun also die Zukunft der Plattformen, so stellt man fest: Die Zukunft sind Android und iOS! Beide Systeme werden auch in Zukunft das mobile Internet unterstützen und deshalb werden auch wir weiter im Bereich von mobilen Webanwendungen mit diesen Systemen unterwegs sein. Vielleicht werden wir in Zukunft auf Frameworks wie Sencha Touch oder auf HTML5 setzen, dies ist aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht entschieden.

Für Android gibt es bereits ein natives App unserer Kollegen von infratix, für iOS könnte man sich das in Zukunft auch vorstellen. Das hängt aber vor allem von den Herstellern ab, inwieweit Zugriffe gewährt werden.

Ob Systeme wie Symbian, Windows Mobile und Blackberry in Zukunft noch überhaupt eine Rolle am Markt spielen kann man heute noch nicht sagen, wir setzen aber in jedem Fall bereits heute auf die Systeme, die sich als Marktführer etabliert haben – Android und iOS.

Warten wir ab, was sich hier in Zukunft weiter tut…

infra-struktur 2.10 / 3.0 – Architektur

Im Zuge des großen Releasewechsels zur infra-struktur 2.10, sind die Arbeiten an der Architektur soweit abgeschlossen. Um die Zukunft der Softwareplattform infra-struktur sicher zu stellen, wurde seit 22 Monaten an der Konzeption und Realisierung der neuen Basisarchitektur gearbeitet. Die infra-struktur 2.10 wird erstmals die neue Architektur unterstützen, es werden allerdings bewährte Module zunächst in die neue Architektur integriert. Nach dem in den Versionen 2.10.x alle Teile der infra-struktur neu entwickelt sind und alle Kernziele umgesetzt sind, sprechen wir dann von infra-struktur 3.0, dem größten Releasewechsel unserer Geschichte.

Im Kern stehen für das große Update folgende Elementarziele:

  • Clean Code (saubere Codebasis, um Weiterentwicklung und Funktionserweiterung sicher zu stellen)
  • größere Unabhängigkeit von Datenbankherstellern
  • Oberfläche (ExtJS) und Logik trennen (MVC)
  • Mehrsprachigkeit (Multilingualismus)
  • UTF-8 Konformität

Um diese Ziele zu erreichen, musste die komplette Basis neu entwickelt werden. In der neuen Architektur finden sich folgende technischen Aspekte:

  • MVC
  • Mongo DB
  • Ext JS GUI
  • Zend Framework

Nachdem auch die Serverlandschaft hinter der neuen Architektur fertig ist, beginnt NETZkultur zunächst mit einem Parallelbetrieb von 2.9.x und 2.10. Mit diesen Erfahrungen wollen wir dann mit der Version 2.10.1 die ersten Partner auf der neuen Architektur arbeiten lassen. Der nächste Schritt ist also: Start der 2.10.0 bei NETZkultur!

Serverlandschaft für Release 2.10 / 3.0

Die infra-struktur 2.10 wird zunächst als reine Onlineversion angeboten. Die benötigten Serverkomponenten sind im Rechenzentrum installiert und bilden die Basis für die neuen Codes der Version 2.10.x und später auch für die 3.0. Folgende Server und Komponenten wurden von NETZkultur für den Betrieb der nächsten infra-struktur aufgebaut:

  1. Firewall 2.10
  2. LOAD Balancer 2.10
  3. redundante Apache Webserver
  4. Jenkins Server für das Deployment
  5. MySQL Datenbankserver
  6. MongoDB Datenbankserver
  7. Staging Server
  8. glusterFS Storage Server
  9. Memcacheserver
  10. Backupserver
  11. Mailparserserver
  12. redundanter Node.JS Server für Push
  13. nginx Server für statische Inhalte

Es ist schon erstaunlich, was man hinter ein paar Zeile Code so hinstellen muss, damit man Spaß mit einer Software hat!

2.9.7.x Was gab es bisher an Neuerungen?

Bei jedem Update der infra-struktur kann man in den Release Notes genau nachlesen, welche Neuerungen integriert wurden. Da diese Notes ziemlich kryptisch ausssehen, habe ich hier mal eine Liste aller Neuerungen seit 2.9.7.0 zusammengestellt. Es waren sehr viele Manntage Entwicklung, man muss allerdings auch sagen, dass 80% der Entwicklungsressourcen im Moment beim Thema infra-struktur 2.10 liegen. Trotzdem sind wir für die 2.9.x nicht untätig gewesen, wie man an der Liste sehen kann. Nicht jede Änderung, Verbesserung oder Erweiterung ist auch “vorne” auf der Oberfläche zu sehen, viele Dinge passieren im Hintergrund, die ein gemeiner Anwender gar nicht mitbekommt.

Liste konkreter Erweiterungen, die Reihenfolge ist zufällig, die Erweiterungen mit extrem hohem Aufwand sind fett markiert:

  • Neues Supportmodul
  • /mobile Framework für iOS 5 upgedatet
  • Export Funktion bei IDOs neu eingebracht
  • Rearchivierungsfunktion für Dokumente und Mails überarbeitet (Speicher- / Serverlast optimiert)
  • Feld-Link-Verknüpfung um weitere Systemvariablen erweitert
  • iPad: globaliseren überarbeitet
  • iPad: Mailverfassen integriert
  • Komfortsuche 2.2
  • SMS Benachrichtigung bei Anruf außerhalb der Öffnungszeiten
  • Dokumentesuche im Verfassenfenster über id:DOKID
  • Wildcard eMails zur DS Verknüpfung
  • Mailversand an Mailadressen mit Umlaut ermöglicht
  • Empfängersuche für SMS/Fax auf “und” umgestellt
  • Benutzer deaktivieren, Unterdrückung der Anzeige für Deaktivierte
  • Empfängersuche für Mail auf “und” umgestellt
  • Suche innerhalb des IDO berücksichtigt nun Schlagworte und Dateinamen
  • Umstellung der Mailsuche von Datenbank auf SolR
  • Einzelne IDO Felder können in der Datenbank auf readonly gestellt werden
  • HTTPS Zwangsverschlüsselung
  • Datensätze die länger als 1000 Minuten gesperrt sind werden nun automatisch wieder entsperrt
  • Mailzentrale Admin: automatisches Archivrecht
  • Termintypen integriert
  • IMAP Anbindung zum Parallelbetrieb mit anderen Clients, inkl. Statussynchronisierung
  • infra-struktur Android Client
  • Planaktivitäten Übersicht
  • Welcome Kurzübersicht
  • Zeitenreiter
  • Tec4Home Pro
  • Tec4Home SQL Schnittstelle
  • iCal Export des Kalenders

Neben diesen konkreten Feature Erweiterungen, gab es natürlich unzählige Detailverbesserungen und Bugfixes. Die Erweiterung Tec4Home wurde von Fa. OSPC, die Komfortsuche von unserem Kollegen Hr. Reichert und das Android App von Fa. infratix realisiert. Bei allen Kollegen vielen Dank für Ihren Einsatz.

NETZkultur startet Uservoice

Mit der Uservoice möchte NETZkultur Wünsche und Anforderungen an die Software infra-struktur direkt vom Anwender sammeln.

Zugang zur Uservoice kann jeder Nutzer der infra-struktur bekommen, indem er eine kurze formlose Mail an zimmermann@netzkultur.de schickt. Den Account erhält man dann durch eine Mail an seine Absenderkennung. In der Mail ist ein Link, damit kann man Benutzer und Passwort für seinen Zugang einrichten.

Von da an hat man die Möglichkeit Ideen in die Uservoice zu stellen und alle anderen Benutzer können Stimmen für ein neues Features abgeben. Jeder User hat natürlich nur eine begrenzte Anzahl Stimmen, die er für eine Idee abgeben kann. Dadurch erhält man einen guten Schnitt über alle Anwender, welche Wünsche wichtiger oder unwichtiger sind.

ACHTUNG: Alle Ideen und Kommentare müssen erst von einem Admin freigeschaltet werden, sind also nicht sofort sichtbar.

Los geht’s, wir freuen uns auf Anregungen und Wünsche!

P.S. Alle weiteren Details findet man unter dem Suchwort “Uservoice” im infra-struktur Anwenderwiki!

Ausbau Rechenzentrum

In diesen Tagen hat NETZkultur im Rechenzentrum in Paderborn wieder einige neue Maschinen erweitert. Im Fokus der Erweiterungen standen die Datenbankknoten für die infra-struktur Software. In den vergangenen Tagen wurden 40 Prozessorkerne und 60 Terabyte Speicher erweitert. Dies dient natürlich einem ordnungsgemäßen Betrieb der Serverlandschaft, die mit der Software dynamisch mit wachsen muss. In der heutigen Zeit lassen sich die meisten Kunden direkt von NETZkultur die Server bereitstellen, damit man sich auf sein eigenes Business konzentrieren kann.

Diese Erweiterung ist bereits der erste Vorbote für die neue Version 2.10 der infra-struktur. Um Zuge eines großen Updates werden weitere Kapazitäten für zusätzliche Serverdienste benötigt.

Firefox 7 ready

Nachdem die Mozilla Foundation bereits wieder eine neue Version herausgegeben hat, haben wir den Betrieb der infra-struktur mit dem Firefox 7 geprüft und können den Browser zum Betrieb unserer Software freigeben. Das Update wird durch Firefox automatisch durchgeführt.

Statusseite zur infra-struktur online

Um Ihnen einen einfachen Überblick zum Status der infra-struktur zu geben, haben wir eine neue Website eingerichtet.
Unter http://status.infra-struktur.de können Sie jederzeit direkt selbst prüfen, ob aktuell Wartungsarbeiten anstehen und alle Systeme verfügbar sind.

Im oberen, rechten Bereich finden Sie zwei Ampeln. Sind diese auf “grün”, laufen alle Systeme und es werden aktuell keine Wartungen durchgeführt. Sind die Ampeln auf “rot” können Sie im unteren Teil nachlesen, welche Arbeiten gerade anstehen und wann diese abgeschlossen sind.

Auch werden hier geplante Wartungsarbeiten angezeigt. Diese Seite ersetzt nicht den Wartungsarbeiten Newsletter, sondern ermöglicht es Ihnen, sich schnell und einfach zu jeder Zeit selbst zu informieren.

Firefox 6 ready

Nachdem die Mozilla Foundation bereits wieder eine neue Version herausgegeben hat, haben wir den Betrieb der infra-struktur mit dem Firefox 6 geprüft und können den Browser zum Betrieb unserer Software freigeben. Das Update wird durch Firefox automatisch durchgeführt.