Ein turbulentes und erfolgreiches Jahr 2007 geht zu Ende, neue Aufgaben und Herausforderungen warten auf uns – wir freuen uns darauf! Wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch in’s neue Jahr 2008! Wir freuen uns auf die weitere gute Zusammenarbeit mit Ihnen!

Monatliches Archiv für Dezember, 2007
Wir wünschen allen Kunden, Partnern und Freunden der infra-struktur sowie Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest und entspannte Feiertage!

Besprechung mit dem Herausgeber der IXStudie Groupware, Herrn Dr. Carsten Böttger
http://www.heise.de/kiosk/special/ixstudie/07/02/
Am 26.11.2007 hatten Ino Holling und Nikolaus Kaster die Gelegenheit, Herrn Dr. Böttger in Hildesheim “infra-struktur” vorzustellen. Herr Dr. Böttger hatte zu sich eingeladen, wo wir die Möglichkeit hatten von ihm eine Einschätzung
zur aktuellen “infra-struktur” zu bekommen. Aus dem vorab für zwei Stunden definierten Termin wurde dann sehr schnell
ein vierstündiger Termin!
Herr Dr. Böttger war sehr angetan von “infra-struktur” und deren Möglichkeiten. Auch die flexible Anbindung anderer Systeme und Module hat ihn beeindruckt. Im konstruktiven Gespräch hatte Dr. Böttger auch sehr interessante Ansätze zur weiteren Entwicklung der “infra-struktur”. Als der Fachmann und Herausgeber der iX-Studie ist uns natürlich die Einschätzung und Meinung von Herrn Dr. Böttger wichtig und für uns sehr interessant.
Besonders folgende Fragestellung, die immer wieder auftaucht, interessierte uns:
Wie lässt sich “infra-struktur” klassifizieren und sieht er vergleichbare Software auf dem deutschen Markt?
Herr Dr. Böttger war der Ansicht, dass es kein direkt vergleichbares Produkt gibt. Wenn überhaupt, dann sehe er Lotus Notes als ähnlich dynamisch, flexibel und strukturiert – allerdings nur im Konzernumfeld. infra-struktur geht, seiner Auffassung nach, deutlich weiter als reine Groupware-Lösungen, es ist eher eine Unternehmensorganisations und -kommunikationslösung, aber selbst das trifft seiner Ansicht auch nicht ganz den Kern von infra-struktur.
Wie wir selber immer wieder feststellen: infra-struktur lässt sich nicht in wenige Worte fassen – man muss infra-struktur erleben! infra-struktur wird im Laufe der Zeit zu einer Unternehmensphilosophie.
Besonderer Dank gilt an dieser Stelle Herrn Dr. Böttger für seine Zeit und das sehr konstruktive und informative Gespräch.
Mit der Version 2.9.0 der infra-struktur halten Hochverfügbarkeits-Cluster Einzug. Durch konsequente Datenhaltung, zentral in der Datenbank, wird dies ermöglicht. Wie bereits im Blog erwähnt, liegt selbst die Session über einen eigenen Handler in der Datenbank. Alle Session-Objekte die zur Laufzeit erzeugt werden, liegen in Datenbanktabellen, große Objekte speziell in einer Session Extension Tabelle.

Um die Datenbanken zu entlasten, wurde der Session-Handler um memcache erweitert. In Zukunft kann man neben den Datenbankservern auch parallel einen Cache-Server betreiben. Vorteil: Alle Objekte müssen jetzt nicht über die Datenbank abgefragt werden, sonders es wird in einem Hashtable geprüft, ob das Objekt zwischengespeichert wurde. Existiert das Objekt im Cache (auf dem memcache-Server), muss nicht mehr die Datenbank angefragt werden. Das entlastet deutlich die Datenbank-Engine und steigert die Gesamtperformance. Das System arbeitet so intelligent, dass Anfragen wieder auf die Datenbank geleitet werden, sollten im Cache keine Objekte existieren. infra-struktur läuft also auch in Zukunft ohne speziellen memcache-Server, man kann ihn bei Bedarf einfach zusätzlich betreiben. Damit die Objekte konsistent bleiben, werden schreibende Objektzugriffe natürlich parallel im Cache und in der Datenbank vollzogen. Die häufigsten Anfragen sind lesende Zugriffe, die dann zukünftig häufig aus dem Cache kommen.
In der vergangen Woche haben sich die Geschäftsführer von der NETZkultur GmbH und dem ERP/WaWi Hersteller Seat-1 an einen Tisch gesetzt, um eine strategische Zusammenarbeit im Softwarebereich zu erörtern. Im speziellen ging es dabei um die Verknüpfung von infra-struktur mit der ERP/WaWi/PPS Lösung aus dem Hause Seat-1.

infra-struktur als Organisationslösung verlangt immer wieder Daten, gerade auch aus Fremdsystemen, wie Warenwirtschaft, ERP, PPS. Was liegt näher, als den Kunden eine optimale Lösungskomposition eröffnen zu können. Geplant ist eine volle Verzahung zwischen infra-struktur und IntarS der Firma Seat-1 aus Coburg. Im ersten Gespräch zwischen Ino Holling und Ralf Engelhardt wurden beide Lösungen präsentiert und technisch beleuchtet. IntarS ist opensource, unglaublich flexiber und kann mit der selben Datenbank wie infra-struktur umgehen. Beide Lösungen setzen auf eine komplette Weboberfläche als Anwenderschicht, es lassen sich also selbst die grafischen Oberflächen miteinander verbinden. Mit Seat-1 steht dann ein kompetenter Ansprechpartner für alle Support-Fragen zu den Themen Warenwirtschaft, Unternehmensressourcen und Produktionssteuerung bereit. NETZkultur startet heute mit dem Testbetrieb von IntarS im eigenen Hause, weitere Pilotprojekte sind bereits avisiert und sollen Anfang 2008 begonnen werden.