Innerhalb der infra-struktur Objekte (Adressen, Fahrzeuge, Immobilien, Aufträge, Projekte usw.) gibt es schon immer Aktivitäten. Eine Aktivität bildet die kleinste Ausführungseinheit in einem Workflow. Beispiele für solche Aktivitäten sind Anrufe, Faxe, Mails, Termine, allerdings auch manuelle Schritte wie Besprechungen oder Telefonnotizen. Durch die Arbeitsweise der infra-struktur Software, gibt es zu allen Objekten Aktivitäten über diverse Kommunikationsarten.

In der Weiterentwicklung wurde dieses wichtige Grundprinzip nun völlig neu aufgestellt. Es wird in Zukunft als Klasse bereitgestellt, um sämtliche Aktivitäten zu Objekten zu erfassen und zu zuordnen. Um das Handling zu verbessern, wird es in Zukunft Collectoren geben, die Aktivitäten “einsammeln” und zum Objekt bereitstellen. Für jede Art von “kleinsten Prozess-Schritten” lässt sich somit in Zukunft ein Objekt mit weiteren Aktivitäten füttern. Man kann sich eigene Collectoren schreiben, die gerade auch Aktivitäten aus Fremdsystemen zu den Objekten der infra-struktur bereitstellen. Zu Aktivitäten wird es in Zukunft durch die Bereitstelllung von Verfassern, Kontaktpersonen und Zeitpunkten (Tätigkeiten und verwendete Ressourcen) in der Zukunft möglich sein, Plananktivitäten zu Objekten zu definieren. Dieses Prinzip ist nichts anderes als die lang ersehnte Multidimensionale Wiedervorlage für Objekte.
In der Praxis könnte man sich also einen Datensatz (Objekt) Aufträge vorstellen, z.B. einen Datensatz Notebookdefekt KundeA, mit den Planaktivitäten:
- Mitarbeiter A muss ein Ersatzteil besorgen
- Sekretärin muss den Kunden informieren
- Mitarbeiter B muss das Ersatzteil verbauen und testen
- Buchhaltung schreibt Rechnung
- Geschäftsführer kann nach 7 Tagen kontrollieren
So ergeben sich aus fünf Planaktivitäten ein Miniprojekt, kollaborativ mit Kontrollmöglichkeit.