Im Zuge der Updates zur 2.8.2 werden alle Kunden die Ihre infra-struktur Instanz in Düsseldorf bei Level3 auf unseren Servern betreiben, auf einen neu konzipierten Hochverfügbarkeitscluster umziehen.


Das Konzept zur Gestaltung der neuen Cluster Umgebung wurde von NETZkultur erstellt und in Zusammenarbeit mit unserem technischen Ansprechpartner MESH-Solutions GmbH überprüft. Der bekannte Linux Referent Alexander Bien von Mesh, hat sich mit Technik von NETZkultur in Düsseldorf getroffen und mögliche Szenarien diskutiert.
Mit dieser weiterentwickelten Hochverfügbarkeitslösung können die Kunden noch zuverlässiger mit infra-struktur arbeiten können. Grundvorrausetzungen für den ordnungsgemässen Betrieb, wurden in den letzten Monaten bereits in den Code der infra-struktur integriert. Wichtigstes Element: alle kundenspezifischen Änderungen werden ausschliesslich in der Datenbank vorgenommen, nichts liegt mehr im Dateisystem des Servers. Selbst die Session wurde aus dem Apache /temp Verzeichnis in die Datenbank gelegt, dazu hat NETZkultur einen eigenen Session Handler geschrieben. Jetzt kann auch die Last auf mehrere Server verteilt werden.
Die Grundidee des neuen Konzeptes liegt in der Redundanz der Säulen. Der LOAD-Balancer besteht aus einem Master und mehreren Slaves. Dahinter sind 1 … n Webserver geschaltet. Alle greifen auf einen MySQL Server zu, der mit Hilfe von Datenbank Replikation natürlich ebenfalls redundant ausgelegt ist. Bei Versagen einzelner Komponenten, übernehmen die anderen Elemente einfach die Aufgaben und der Betrieb wird nicht gestört. In nachfolgender Grafik haben wir das Konzept mal simplifiziert dargestellt:
