Monatliches Archiv für Juli, 2007

Umstellung auf CentOS

Die Technik von NETZkultur hat sich für die Zukunft auf ein neues Betriebssystem für NETZkultur Server festgelegt. Es sollen in Zukunft alle Server mit dem Linux Betriebssystem CentOS (Community ENTerprise Operating System) ausgestattet werden. Vorteil: Es ist binärkompatibel mit Red Hat Enterprise Linux (RHEL), dementsprechend ausgereift und dennoch kostenlos erhältlich. Red Hat stellt der Community die Quellcodes der RHEL zur Verfügung und können dann von der Community selbet kompiliert werden. Durch die Nähe zu Red Hat, findet man eine sehr gute Treiber-Unterstützung für benutzte Hardware. Soft- und Hardware die für Red Hat zertifiert wurde, kann also ohne Einschränkung in der CentOS Umgebung gefahren werden.

Weitere Infos und Downloads unter: http://www.centos.org

CentOS Logo

Hochverfügbarkeitscluster

Im Zuge der Updates zur 2.8.2 werden alle Kunden die Ihre infra-struktur Instanz in Düsseldorf bei Level3 auf unseren Servern betreiben, auf einen neu konzipierten Hochverfügbarkeitscluster umziehen.

Alexander BienMeshlogo

Das Konzept zur Gestaltung der neuen Cluster Umgebung wurde von NETZkultur erstellt und in Zusammenarbeit mit unserem technischen Ansprechpartner MESH-Solutions GmbH überprüft. Der bekannte Linux Referent Alexander Bien von Mesh, hat sich mit Technik von NETZkultur in Düsseldorf getroffen und mögliche Szenarien diskutiert.

Mit dieser weiterentwickelten Hochverfügbarkeitslösung können die Kunden noch zuverlässiger mit infra-struktur arbeiten können. Grundvorrausetzungen für den ordnungsgemässen Betrieb, wurden in den letzten Monaten bereits in den Code der infra-struktur integriert. Wichtigstes Element: alle kundenspezifischen Änderungen werden ausschliesslich in der Datenbank vorgenommen, nichts liegt mehr im Dateisystem des Servers. Selbst die Session wurde aus dem Apache /temp Verzeichnis in die Datenbank gelegt, dazu hat NETZkultur einen eigenen Session Handler geschrieben. Jetzt kann auch die Last auf mehrere Server verteilt werden.

Die Grundidee des neuen Konzeptes liegt in der Redundanz der Säulen. Der LOAD-Balancer besteht aus einem Master und mehreren Slaves. Dahinter sind 1 … n Webserver geschaltet. Alle greifen auf einen MySQL Server zu, der mit Hilfe von Datenbank Replikation natürlich ebenfalls redundant ausgelegt ist. Bei Versagen einzelner Komponenten, übernehmen die anderen Elemente einfach die Aufgaben und der Betrieb wird nicht gestört. In nachfolgender Grafik haben wir das Konzept mal simplifiziert dargestellt:

Cluster

Mailparser 3.1.x freigegeben

Nach intensiven Arbeiten am neuen Mailparser der infra-struktur Software, kann der Parser ab sofort freigegeben werden.

Die Stabilität wurde verbessert, der Umgang mit defekten Postfächern und defekten Mails wurde überarbeitet. Mit dem infra-struktur 2.8.2 Update wird es weitere Spam Filtermöglichkeiten geben, es lassen sich dann Subject-, Header und Empfängerkriterien zur Spamvermeidung frei definieren. Durch Einbau eines MySQL Caches, wird die Anzahl der benötigten Datenbankverbindungen starkt minimiert und somit der MySQL Server entlastet. Der neue Mailparser identifiziert direkt, ob eine Mail im System bereits bekannt ist.

Partner erhalten den Parser, inkl. des richtigen JDK im Downloadbereich.

java