Atos möchte interne E-Mails abschaffen – Wir haben das längst erledigt

Der IT-Services-Anbieter Atos hat vor einem Jahr angekündigt, die E-Mail abzuschaffen. Golem.de hat nachgefragt, ob das Ziel erreicht werden kann.

Der “Prozess zum Zero-E-Mail-Unternehmen ist im Gange”, sagte Atos-Deutschland-Sprecher Stefan Pieper im Gespräch mit Golem.de. Vor über einem Jahr, im Februar 2011, hatte Thierry Breton, der Chef des IT-Services-Anbieters, angekündigt, die E-Mail im Unternehmen bis Ende 2013 komplett abzuschaffen. Stattdessen sollten Instant Messaging und soziale Netzwerke als integrierte Plattform für die interne Kommunikation genutzt werden.

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(via golem.de)

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Verstärkung 2

Ebenfalls fest neu im Team von NETZkultur ist Christoph Pöschel. Herr Pöschel unterstützt uns im Bereich Vertrieb und Partnerbetreuung, wir wünschen auch ihm viel Erfolg und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Christoph Pöschel

Verstärkung 1

Ab sofort wird unser Team in der Verwaltung und der Telefonzentrale von Marie Rothstock unterstützt.
Frau Rothstock ist neben Frau Nowicki und Frau Schalich die neue freundliche Stimme am Telefon.
Wir wünschen Frau Rothstock viel Erfolg und Spaß im Team von NETZkultur.

Verstärkung in der Verwaltung

Nächstes Feature aufgrund unserer Kundenumfrage umgesetzt: Exportierbarer Zeitenreiter

Zukünftig ist es möglich, die Dokumentation des zeitlichen Aufwands, der über den Zeitenreiter kunden- oder projektgenau ausgewertet wird, zu exportieren.
Dieses ist sowohl als Gesamtzeit möglich, als auch bezogen auf einen bestimmten Zeitraum, einen Mitarbeiter oder eine Kostenstelle als Termintyp.
Die exportierte Tabelle ist somit für die interne Auswertung oder als Beleg für den Kunden jederzeit verfügbar.
Die Funktion wird im Rahmen des nächsten Updates bereits in der aktuellen infra-struktur – Version nutzbar sein.

Im Rahmen unserer Benutzerumfrage Uservoice bieten wir allen infra-struktur Benutzern die Möglichkeit, Ihre Ideen für die Weiterentwicklung zu diskutieren und zu bewerten.

E-Mailadressen – Blacklist – Neue Funktion in infra-struktur

Mit dem nächsten Update steht allen infra-struktur Nutzern eine neue Funktion, zur Verfügung:
E-Mailadressen “blacklisten”.

So können falsche oder veraltete E-Mailadressen mit einem Klick markiert werden und verschwinden somit aus der
Vorschlagsliste im Mailverfassen – Fenster.

Im Regelfenster der Mailzentrale hat jeder User unter “Regeln” die Möglichkeit, die Liste der “geblacklisteten” Mails anzusehen und einzelne Adressen gegebenenfalls wieder gezielt freizugeben.

Diese Funktion ist eine der ersten Anpassungen, die aufgrund der Uservoice, unserem Kundenumfragetool implementiert wurden. Der Wunsch der User nach dieser Funktion war sehr hoch, so dass wir diesen bereits in der jetzigen Version 2.9. erfüllen konnten.

Übrigens:
Zugang zur Uservoice erhält jeder infra-struktur Nutzer. Wenn Sie ebenfalls teilnehmen wollen, senden Sie einfach eine formlose Mail an zimmermann@netzkultur. Wir freuen uns über jede Anregung! Mit einem Klick falsche Mailadressen entfernen

Datenbankserver infra-struktur 2.10 mit SSD Platten

Mit dem heutige Tage laufen die neuen Datenbankserver für die 2.10 im Livebetrieb. Die Datenbankserver haben SSD Festplatten bekommen, um eine Performancesteigerung der Datenbank zu realisieren.

Ein eigener Vergleichstest hat ergeben:

sequentiell Lesen / Schreiben
SATA 110 MB/s
SSD 440 MB/s

random Lesen / Schreiben
SATA 5 MB/s
SSD 260 MB/s

Da SSD Platten erheblich teurer sind als herkömmliche, macht der Betrieb erst ab 2.10.x Sinn. In der 2.10.x sind alle großen Datenmengen ins Filesystem (GlusterFS) extrahiert worden, wodurch eine Speicherreduktion von bis zu 90% möglich wird. In der ersten Version betrifft das die Mailoriginale und Mailanhänge (Stufe 1), im weiteren Verlauf dann auch Dokumente und Faxe (Stufe 2). Die Reduktion der Datenmenge kann dann noch höher ausfallen. Beispiel der NETZkultur Daten:

Datenbankgröße: 69,9 GB
davon Originalmails: 32,5 GB
davon Mailanhänge: 24,5 GB
davon Dokumente: 9,6 GB
davon Faxe: 674,5 MB
verbliebener Rest etwa: 2,6GB

daraus ergeben sich folgende Quoten:
Stufe 1: Speicherreduktion 87%
Stufe 2: Speicherreduktion 96%

GlusterFS für Filestorage

Mit der Version 2.10.x werden alle großen Datenbankblobs ins Filesystem migriert. Dieser Schritt ist wichtig, weil man dadurch das Handling mit Datensicherungen verbessern kann. Mit dem neuen Mailparser gibt es die Möglichkeit einen Dateipfad anzugeben, um alle Mailoriginale und die Mailanhänge in ein Dateisystem zu schreiben.

Bei der Auswahl eines geeigneten Filesystems setzt NETZkultur auf GlusterFS. Dieses ausfallsichere Dateisystem soll eine stabile Bereitstellung der Files sicherstellen. Die Konfiguration arbeitet mit zwei Replikasets mit jeweils drei Servern. Ein Betrieb ist also selbst beim Ausfall von drei Servern gleichzeitig noch gegeben, solange sie nicht in einem Replikaset laufen. Die genutzen sechs Maschinen haben eine Bruttokapazität von 36TB Speicherplatz. Als Betriebsmodus haben wir uns für ein Distributed Replicated Storage (mehrere Server, die die Daten untereinander verteilt und gespiegelt speichern) entschieden. Formatiert mit Ext4, nutzen die Server CentOS als Betriebssystem, die Blocksize hat sich mit 4k als maximal stabil erwiesen, wobei natürlich etwas Speicherplatz verloren geht, denn gerade im Mailbereich gibt es viele kleine Dateien. Zu Sicherung wird zudem per rsync immer ein aktueller Stand auf den Storage Server gehalten.

Zur operativen Nutzung des Filesystems, haben wir in infra-struktur eine generische Anbindung implementiert, welches Filesystem dahinterliegt, ist demnach unerheblich.

NETZkultur arbeitet mit der Version 2.10.0

Seit knapp 10 Wochen arbeitet NETZkultur nun bereits vollständig mit der neuen infra-struktur Version 2.10.0. Die ersten Praxistests sind damit erfolgreich gelaufen. Im nächsten Schritt werden noch kleine Änderungen vorgenommen, so dass ab März die ersten neuen Kunden und Partner mit der 2.10.0 starten können.

Aktuell bearbeiten wir noch folgende Punkte mit Hochdruck die für das erste Release mit entscheidend sind:

  • Mailoriginale und Mailanhänge sollen aus der Datenbank ins Filesystem (GlusterFS) extrahiert werden
  • Neue Datenbankserver mit schnellen SSD Festplatten

Sobald diese beiden Punkte, in etwa vier Wochen, erledigt sind, kann es mit den ersten Livebetrieben der 2.10.0 als Onlineversion losgehen.

Die Updates der bestehenden Instanzen wird dann im Anschluß an den Livetest Schritt für Schritt durchgeführt. Hierzu werden wir ab März die ersten Termine koordinieren. Die Updates sind gekoppelt an eine Updateschulung in Lippstadt. Diese Updates werden zuerst mit Partnern und anschließend mit Endkundeninstallationen durchgeführt.

Der Updatezyklus wird, aufgrund der vielen hundert Installationen, sicherlich das gesamte Jahr 2012 in Anspruch nehmen. Durch unsere Strategie der schrittweisen Umstellung wird der Vorgang ohne Beeinträchtigungen der Nutzer umzusetzen sein. Wir bitten an dieser Stelle also auch um etwas Geduld.

Alles Gute für 2012

Wir wünschen allen Kunden, Geschäftspartnern und Freunden der infra-struktur einen guten Rutsch ins Jahr 2012 sowie für das kommende Jahr Gesundheit und Zufriedenheit.

Frohe Weihnachten

Das Team von NETZkultur wünscht frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2012.